Hab grad dieses Buch gelesen und es ist irgendwie sehr unaufgeregt und trotzdem schon auch sehr gut, es hallt noch nach. ᴅᴀs ғɪsᴄʜᴇʀʜᴀᴜs von Stein Torleif Bjella.

ᴋʟᴀᴘᴘᴇɴᴛᴇxᴛ:
Zwei Männer am See, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Der eine fast achtzig, redselig und direkt. Der andere sein Neffe, unschlüssig und als Musiker gescheitert. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Storsenn, um im Herbst angeln zu gehen. Ivar ist entschlossen, seinem tollpatschigen, aber nicht völlig hoffnungslosen Neffen alles beizubringen, was er wissen muss – über das Angeln, die Kunst und das Leben.
Das Buch hat mich mit einem melancholischen Gefühl zurück gelassen. Ich mochte Ivar, er ist ein Vorbild. Seine Weisheiten erinnern mich an die Sprüche, die ich auf meiner Kindheit kenne [z.B: ᴢᴜᴍ ᴡᴇᴛᴛᴇʀᴡᴇᴄʜsᴇʟ sᴏʟʟ ᴍᴀɴ ғɪsᴄʜᴇɴ. ɴɪᴄʜᴛ ʙᴇɪ ʀᴇɢᴇɴ, ɴɪᴄʜᴛ ʙᴇɪ ᴡɪɴᴅ, ɴɪᴄʜᴛ ʙᴇɪ sᴏɴɴᴇɴsᴄʜᴇɪɴ, sᴏɴᴅᴇʀɴ ᴢᴜ ᴅᴇɴ üʙᴇʀɢäɴɢᴇɴ].
Ich mochte Jon. Er ist irgendwie gescheitert und hilflos, aber dennoch so liebenswert und relatable [mein liebster Satz von ihm: ᴅɪᴇ ɴᴀᴄʜᴛ ɪsᴛ ᴅᴀs sᴄʜöɴsᴛᴇ ɪᴍ ʟᴇʙᴇɴ].
Eine schöne Geschichte, die sich leicht und schnell weg lesen lässt. Hat irgendwer das Buch auch schon gelesen?