Und da bin ich wieder, mitten in der Adaption eines Märchens … diesmal: Aschenputtel, oder eben Cinderella 👡
Schon allein das Cover von ℂ𝕚𝕟𝕕𝕖𝕣𝕖𝕝𝕝𝕒 𝕚𝕤𝕥 𝕥𝕠𝕥 von Kalynn Bayron hat mich überzeugt, aber als Sophia auf den ersten paar Seiten erklärt, dass sie in ihre beste Freundin verliebt ist, hatte es mich zu hundert Prozent 😍
Also es geht um ein Land, in dem Frauen nix zu melden haben und ein fieser König regiert. Alle Mädchen müssen ab einem gewissen Alter auf den königlichen Ball, um nach Cinderellas Vorbild auf einen Prinzen [oder eben generell einen Mann] zu hoffen. Sophia hat da natürlich gar keinen Bock drauf und haut ab. Verzweifelt landet sie in Cinderellas Mausoleum, wo sie Constance trifft, die ihre Welt auf den Kopf stellt.
Ich muss zugeben, trotz des queeren Inhalts, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte, hatte die Story zu Beginn einige Längen. Allerdings hat es mich auch extrem neugierig gemacht, wollte ich doch unbedingt wissen was in diesem Land los ist und wie alles so gekommen ist. Schließlich konnte mich das Buch schon überzeugen, die Story war echt mal was anderes und den Plot Twist am Ende fand ich dann richtig gut [für die, die es gelesen haben: ich sag nur Amina] …👻
So ganz dolle gehyped wie viele Andere hier bin ich nicht, aber es ist ein solides Buch. Vor allem liebe ich einfach die Tatsache, dass wir es hier endlich mal mit einer starken schwarzen Protagonistin zu haben, die auf Frauen steht #Halleluja 🙌🏾 Dieses Buch ist ein super Beispiel, wie einfach es eigentlich ist, andere Hautfarben als weiß in einem Buch zu integrieren. Daran sollten wir Autor:innen uns alle mal noch ein Beispiel nehmen 😄
